Peter Larsen Friis[1], Bischof von Wentsusel (Ventsyssell, d.i. Borglum in Nordjütland), der in zwei Quellen Erwähnung findet - in den Hanserecessen (Name wie in der Überschrift angegeben) und im Hansischen Urkundenbuch kurz (unter Bisschop van Wentzüsell) - fällt nicht direkt als Täter auf, sondern nur, da er bei einem Schiffbruch auf seinem Gebiet verlorengegangene Waren einiger Kaufleute verkauft und verschenkt und überdies einen Teil davon selbst behalten haben soll.[2]
Leben
Namensvarianten: Bischof von Vendsyssel, Bisschop van Wentzüsell[3]
Lebensdaten: Wird in einer Quelle von 1418 genannt
Herkunft:
Tätigkeitsgebiet:
Verwandtschaft:
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer:
Status:
Fahrgemeinschaften
Auftraggeber:
Angaben zu Schiff und Besatzung:
Sonstige Tätigkeiten: Bischof Peter van Wentsusel wird in zwei Quellen im Zusammenhang mit einem Schiffer namens Claus Prangen genannt, der einer der Quellen (HUB VI, S. 109) 1418 zufolge auf dem Gebiet van Wentsusels Schiffbruch erlitten hat. Dabei wurden die an Bord befindlichen Waren einiger Kaufleute gemäß der noch nicht genannten zweiten Quelle (HR II,I, S. 279) zu großen Teilen von Tufe Bage, dem Vogt des dänischen Königs, geborgen und einbehalten. Von diesen Waren hat Bischof van Wentsusel nach Angaben aus der zweitgenannten Quelle 24 Stück Wachs und sechs Lasten Butter erhalten. Davon hat er, was die erstgenannte Quelle verlautbart, wohl einen Teil verkauft und verschenkt.
Sonstiges
Anmerkung zu Quelle LUB VI, 87: dort kein weiterer Fund von Information(en)
Quellen
DD
HUB VI, 109.
HR II. 1, Nr. 381, §8.
LUB VI, 87.
Literatur
Einzelnachweise
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Diplomatarium Danicum V, 1418, http://diplomatarium.dk/dokument/14189999025
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HUB VI, 109↵↵HR II, I, 279
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HUB VI, 109
