Lillienbryk war ein preußischer Seefahrer, dem von englischer Seite vorgeworfen wurde, im Jahre 1404 englischen Händlern in Norwegen unrechtmäßig Waren genommen zu haben. Die Klage der Engländer von 1405 gegen ihn und [[Bernardus Jhonessone]] wurde von preußischer Seite abgewiesen.

## Leben

Namensvarianten: Lilienbruge[1]

Lebensdaten: um 1400

Herkunft: Preußen, genauer Stettin

Tätigkeitsgebiet: Norwegen

Verwandtschaft:

## Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer: In einem englischen Klageartikel aus dem Jahr 1405 wurde Lillienbryk und [[Bernardus Jhonessone]] vorgeworfen, im Jahr 1404 in Norwegen englische Händler aus Lynn auf See überfallen und ihnen mehrere Dutzend Tuchwaren und andere Güter im Wert von 13 Pfund unrechtmäßig genommen zu haben.[2]

Status:

Fahrgemeinschaften: mit [[Bernardus Jhonessone]]

Auftraggeber:

Angaben zu Schiff und Besatzung:

Sonstige Tätigkeiten:

## Sonstiges

War auch als Opfer bekannt.[3]

Bereits untersuchte Urkundenbücher: HUB V, VII; Pommersches Urkundenbuch XI; Mecklenburgisches Urkundenbuch XIII, XXIX; Hanseakten aus England, 1275 bis 1412.

Bereits durchgesehene Literatur: Jenks, Stuart (Hg.): England die Hanse und Preußen: Handel und Diplomatie 1377-1474 (Teil II und III). Köln und Wien. 1992.

## Quellen

Hanseakten aus England, 1275 bis 1412. Bearbeitet von Karl Kunze (= Hansische Geschichtsquellen. Hg. vom Verein für hansische Geschichte, Band VI). Halle a.d. Saale 1891, Nr 323, 9.

HR I,5, Nr. 440-443

## Literatur

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## Einzelnachweise

1. ↑
    
    Kunze, Hanseakten, Nr. 317, 7.
    
2. ↑
    
    Kunze, Hanseakten, Nr. 323, 9.
    
3. ↑
    
    Kunze, Hanseakten, Nr. 317, 7.
    

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