John Goldsmyt wurde 1405 angeklagt, ein Schiff und dessen Fracht von zwei Greifswalder Ratsherren ("proconsules") mit mehreren Komplizen gekapert zu haben.
Leben
Namensvarianten:
Lebensdaten: um 1400
Herkunft:
Tätigkeitsgebiet:
Verwandtschaft: Einem Thomas Goldsmyt wird 1403 durch Hermann Wernersone aus Elbing ein Schiff genommen.
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: John Goldsmyt wird 1405 in einer Klageschrift aus Greifswald zusammen mit John Elmedeyn und William Kandell beschuldigt, das Schiff von zwei Ratsherren aus Greifswald an sich genommen und deren geladene Pelze gestohlen zu haben. Der Schaden beläuft sich laut der Klageschrift auf mindestens 1200 Nobel. Als Geschädigte werden vor allem Hinricus Clotzov und Arnaldus Letzenitze, die beiden Prokonsuln, genannt.[1] Interessant ist die Antwort auf die Klageschrift, denn es wird mehr als doppelt so viel zurück gezahlt, wie verlangt. Vermutlich aufgrund der hohen Stellung der Geschädigten, die als Prokonsuln, also Ratsherren, bezeichnet werden.[2]
Status:
Fahrgemeinschaften wahrscheinlich mit John Elmedeyn und William Kandell.
Auftraggeber:
Angaben zu Schiff und Besatzung:
Sonstige Tätigkeiten:
Sonstiges
Folgende Urkundenbücher enthalten keine weiteren Hinweise:
Hansisches Urkundenbuch, Bd. 4,5,6
Hanserecesse Abt. 1 Bd. 4,5,6
Kunze, Karl (Hrsg.), Hanseakten aus England: 1275-1412
Folgende Sekundärliteratur enthält keine weiteren Hinweise:
Jenks, Stuart: England, die Hanse und Preußen: Handel und Diplomatie, 1377-1474, 3 Bände, Köln/Wien/Weimar 1992
LLoyd, T.H.: England and the German Hanse, 1157,1611. A Study of their Trade and Commercial Diplomacy, Cambridge 1991
Quellen
Kunze, Karl (Hrsg.), Hanseakten aus England: 1275-1412, Hildesheim u.a. 2005, Nr. 342,4 Kunze, Karl (Hrsg.), Hanseakten aus England: 1275-1412, Hildesheim u.a. 2005, Nr. 343,3
Literatur
Einzelnachweise
↑
Kunze Nr. 342,1
↑
Kunze Nr. 343,4
