Hinrik Lüchowe, von dem Gut gleichen Namens bei Kaien, war ein Glied einer mecklenburgischen Ritterfamilie, welche wenig genannt wird und mit dem Ende des 14. Jahrhunderts, vielleicht mit diesem Heinrich, ausstarb.[1]
Leben
Namensvarianten: Henricus de Luchowe, Hinricus Luchow, Schiffer Luchow, Hinr. Lůchowe
Lebensdaten: unbekannt
Herkunft: mecklenburgische Ritterfamilie
Tätigkeitsgebiet: unbekannt
Verwandtschaft: unbekannt
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: Hinrik Lüchowe hatte auf Seiten der Mecklenburger an der Fahrt nach Stockholm teilgenommen, um die von den Dänen belagerte Stadt mit Nahrung und Soldaten zu versorgen.[2]
Status: Hauptmann der Vitalienbrüder; Knappe
Fahrgemeinschaften: Ranibold Sanewitze; Bosse van deme Kalende; Arnd Stüke; Clawus Mylges; Marquard Preen; Hartwich Sedorpe; Lyppold Rumpeshaghen
Auftraggeber: unbekannt
Angaben zu Schiff und Besatzung: unbekannt
Sonstige Tätigkeiten: unbekannt
Sonstiges
In folgenden Quellenbänden gibt es keine weiteren Hinweise:
Hanserecesse: Abt. I, Bde. 2-8, hrsg. v. Karl Koppmann, Leipzig 1872-80.
Höhlbaum, Konstantin / Kunze, Karl u.a. (Hg.): Hansisches Urkundenbuch, Bd. 1-11, Halle, 1876-1916.
Mecklenburgisches Urkundenbuch: hrsg. v. dem Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bde. I.- XXII., Schwerin 1863-1907.
Suhm, Petrus Fridericus/ Langebek, Jacobus: Scriptores rerum Danicarum medii aevi, partium hactenus inediti, partim emendatius editi, quos cellegit/adornavit et publici juris fecit Jacobus Langebek, Bd. 6., Nendeln/Lichtenstein 1969.
Svenska Riks Arkivets pergamentsbref Bd. II. 1383-1400, Stockholm 1868.
Quellen
MUB Bd. XXII (1907), Nr. 12669,_Nr._12669 "MUB Bd. XXII (1907), Nr. 12669"), MUB 3114, HR I, II 138§1, HR I, VIII 628, HUB IV, 134
Literatur
Lisch, Georg Christian Friedrich: Beitrag zur Geschichte der Vitalienbrüder und Landstädte am Ende des 14.Jahrhunderts, in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 15 (1850), S. 51-62.
Einzelnachweise
↑
Vgl. Lisch, Vitalienbrüder 1850, S. 61.
↑
Vgl.MUB Bd. XXII (1907), Nr. 12669
