Der Rostocker Bürger Hermann Glambeke wurde 1428 in preußische Gefangenschaft genommen, weil sich das Schiff auf Kaperfahrt in preußischen Gewässern befand.[1]

Leben

Namensvarianten: keine bekannt

Lebensdaten: lebte im 15. Jahrhundert

Herkunft: Rostock

Tätigkeitsgebiet: Ostsee

Verwandtschaft: keine bekannt

Tätigkeiten

Aktivitäten als Gewaltakteur: Er fuhr 1428 nicht als rechtmäßiger Schiffer, sondern begab sich auf Kaperfahrt, obwohl er wusste, dass Rostock das nicht duldete.

Status: Schiffer

Fahrgemeinschaften: mit anderen Rostockern, nämlich Heinrich Witte, Hans Volker, Peter Bardes, Hans Horneborch, Hans Sak, Hans Deterdes, Klaus Ghylouwe, Bernd Worpel, Hinrich Steenborch, Peter Bertoldes, Ratke Kymar, Tymme Ladekop, Hinrik Vrome, Klaus Kupke, Jakob Ritzenowe und Klaus Schroder.

Auftraggeber: unbekannt

Geschädigte: Preußen

Angaben zu Schiff und Besatzung: keine Angaben bekannt

Sonstige Tätigkeiten:

Dokumentation der Recherche

Ohne Ergebnis gesucht in:

  • Hansisches Urkundenbuch (HUB) Bnd. 6: 1415-1433, Karl Kunze, Leipzig 1905.
  • Hansisches Urkundenbuch (HUB) Bnd. 7,1: 1434-1441, Hans-Gerd Rundstedt, Weimar 1939.
  • Calendar of Patent Rolls (CPR) 1422-1428
  • Mecklenburgisches Urkundenbuch (MUB)
  • Oldenburgisches Urkundenbuch (OUB)
  • Bremisches Urkundenbuch
  • Hanserecesse Abt. I. Bd. 7.
  • Hanserecesse Abt. II. Bd. 1.

Sonstiges

Die Stadt Rostock bürgte für den Gefangenen und verteidigte ihn.

Quellen

Hanserecesse (HR 1.8) Nr. 400.

Literatur

Clarus, Nikolai, Bartholomäus Voet und die Freibeuter der Hansezeit. Untersuchung zum Kaperwesen im Nordeuropa des frühen 15. Jahrhunderts, Hamburg 2012.


Einzelnachweise

[2][3]

  1. HR1.8, Nr.400

  2. HR1.8 Nr. 400.

  3. HR1.8, Nr.400

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