Henrich Greverode wird in mehreren Quellen als Gewaltakteur aufgeführt. In verschiedenen anderen Quellen erscheint er auch als hansischer Kaufmann.

Leben

Namensvarianten: Heinrick Greveroode Henrick Greverode,Hinrick Greverode, Heinrick Greveroode

Lebensdaten: Keine Informationen

Herkunft: Köln

Tätigkeitsgebiet: Kaufmann

Verwandtschaft: Christian Greveroide. Dessen Witwe und Kinder werden dabei aufgeführt.

Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer: Henrich Greverode eignete sich 1418 zusammen mit Gherwijn van den Espenund Everde van Meghen eines Schiffes des Schiffers Jakob Koop an, auf dem sich Waren von Henrick Sudermann, Johan Eppeschede, Johan Kneichtken und Johan Pots befanden und verschleppen dieses nach Sent Walrijck in Frankreich.[1]

Leben

Status: Keine Informationen

Fahrgemeinschaften: Gherwijn van den Espen und Everde van Meghen

Auftraggeber: Keine Informationen

Angaben zu Schiff und Besatzung: Keine Informationen

Sonstige Tätigkeiten:

Heinrick Greveroode wird als hansischer Kaufmann aufgeführt, der im Juli 1404 Waren aus Brügge kauft.[2]

Heinrick Greveroide wird von der Witwe von Chrst. Greveroide und den Vormündern ihrer Kinder bevollmächtigt Schulden des Laurenz Bast einzufordern. Das wird durch eine Urkunde des Schöffen von Sluys besiegelt. Es besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine andere Person handelt, wird jedoch mit der Ortsnennung Köln an Sluys angeführt. Sluys wird ebenfalls beim Warenkauf in Brügge als Sendungsort angeführt.[3]

Der im Juni 1425 in Brügge flüchtig gewordene Hinrich Greverode (7, Nr. 800 § 21) soll zu Lübeck und zu Brügge die Städte und den gemeinen Kaufmann um Verzeihung bitten (§ 25). Die Möglichkeit besteht, dass es sich hierbei um Henrich Greverode handelt. Die Nähe der Jahreszahlen lassen eine solche Überlegung zu, jedoch muss berücksichtigt werden, das dieser Name zur damaligen Zeit keine Seltenheit war.[4]

In vorherigen Quellen aus den Jahren 1422 und 1425 wird behandelt, dass Hinrik Greverode im Zusammenhang mit der Aneignung der Hispaniger des Schiffes von Berndes aus Munster steht. Hier soll Wein an Eyler Lamziiden verkauft und dann nach England gebracht haben. In den Quellen wird erwähnt, dass Hinrik Greverode darüber mit Alber Clippingh im Streit lag. Die Entscheidung aus dem Jahr 1426 könnte als abschließende Entscheidung über die Ereignisse in Brügge angesehen werden.[5][6][7]

Sonstiges

Nichts gefunden in HR 1,1-1,6.

Quellen

HUB 5 Nr. 853

HUB 5 Nr. 1151

HUB 6 Nr. 190

HR 1, 8 Versammlung zu Lübeck 1426 Juni 24.

HUB 6 Nr. 576

HUB 6 Nr. 360

HR 1, 7, 800, §13-25


Einzelnachweise

  1. HUB 6 Nr. 190

  2. HUB 5 Nr. 853

  3. HUB 5 Nr. 1151

  4. HR 1, 8 Versammlung zu Lübeck 1426 Juni 24

  5. HUB 6 Nr. 360

  6. HUB 6 Nr. 576

  7. HR 1, 7, 800, § 13-25

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