Hans Koster war ein vermeintlicher Gewaltakteur und soll 1419 Kaufleute vor Bergen, sogenannte Bergenfahrer, auf See überfallen haben. 1420 wird er auf See von Hinric Lucke über Bord geworfen.
Leben
Namensvarianten:
Lebensdaten: um 1419.
Herkunft: unbekannt.
Tätigkeitsgebiet: Raum Bergen.
Verwandtschaft: unbekannt.
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer:
Hans Koster wird im Rahmen einer Versammlung in Wismar am 14.4.1420 quellennotorisch, da er auf See von Hinric Lucke über Bord seines eigenen Schiffes geworfen wurde. Im Rahmen dieses Ereignisses berichten zwei Personen, Hinric van der Heyde und Johan Boytin, dass Hans Koster nur wenige Monate zuvor, am 25.11.1419, vor der Stadt Bergen Kaufleute überfallen und ausgeraubt haben soll.[1]
Status: 1420 in unbekannten Gewässern über Bord geworfen und verstorben.
Fahrgemeinschaften: Hinric Lucke, Thideman Hub
Auftraggeber: unbekannt.
Angaben zu Schiff und Besatzung: Kapitän eines Holk (Schiffstyp)
Sonstige Tätigkeiten: unbekannt.
Quellen
HR I, 7 Nr. 182 § 34.
Gesucht ohne Erfolg in:
HR I, 1-6.
HR I, 8.
HR II, 1-3.
HUB III-V.
LUB VI.
Einzelnachweise
↑
HR I,7 Nr. 182 § 34.
