Gherwijn van den Espen war wohl ein Gewaltakteur, welcher jedoch auch in anderen Quellen im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Hauses und dem Salzhandel bzw. daraus resultierenden Forderungen auftaucht.

## Leben

Namensvarianten:

Lebensdaten: Gherwijn van den Espen wird von 1415[1] bis 1423[2] in verschiedenen Urkunden erwähnt.

Herkunft:

Tätigkeitsgebiet:

Verwandtschaft:

## Tätigkeiten

Aktivitäten als Fehdehelfer:  
Gherwijn van den Espen schädigte zusammen mit [[Everde van Meghen]] und [[Henrich Greverode]] die Kaufleute Henrich Sudermann, Johan Kneichtken, Johan Eppenschede und Johan Pot. Die Beute wurde nach St. Walrijk (Saint-Valery-sur-Somme[3]) in Frankreich gebracht.[4]

Status:

Fahrgemeinschaften: [[Everde van Meghen]] und [[Henrich Greverode]]

Auftraggeber:

Angaben zu Schiff und Besatzung:

Sonstige Tätigkeiten:  
Gherwijn van den Espen wird von Joh. Eppenschede bevollmächtigt sein Haus zu verkaufen. Dies bezeugt laut St.A. Köln, Briefbuch 5 fol. 11l Köln für Brügge.[5]  

Die hanischen Älterleute zu Brügge bezeugen für Reval, sodass die von Gherwijn van den Espen mit dem Empfang und Verkauf des Salzes beauftragten Costeken(/Kosteken) Borstel(/Borstelt) Johanne Engel Unterstützung erhalten.[6][7]  

Zudem taucht Gherwijn van den Espen als Kontaktmann Hildebrand Vockinchusens auf, der in Brügge verhaftet wurde und nun sein Lübecker Bürgerrecht geltend macht und an die hansischen Älterleute zu Brügge schreibt.[8]  

Der deutsche Kaufmann zu Brügge setzt sich zudem für den Gherwijn van den Espen zustehenden Anteil des oben bereits erwähnten Salzes ein, da die Stadt Reval darüber ein Urteil fällte.[9]  

## Sonstiges

Weitere Details zu dem Salzhandel finden sich wohl in: Hildebrand, Livl. U.B. 7 n. 170.[10]

## Quellen

HUB 6, Nr. 21; 190; 443; 467; 500.

Keine Einträge in:

Hanserecesse Abteilung I., Band 3.  
Hanserecesse Abteilung I., Band 4.  
Hanserecesse Abteilung I., Band 5.  

Hansisches Urkundenbuch Band 5.  
Hansisches Urkundenbuch Band 7.  

Handelingen van de Leden en van de Staten van Vlaanderen (1384-1405), W. Prevenier (Hg.), Brüssel: 1959.

## Literatur

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## Einzelnachweise

1. ↑
    
    HUB 6 Nr. 21
    
2. ↑
    
    HUB 6 Nr. 500
    
3. ↑
    
    HUB 5 S.627
    
4. ↑
    
    HUB 6 Nr. 190
    
5. ↑
    
    HUB 6 Nr. 21
    
6. ↑
    
    HUB 6 Nr. 443
    
7. ↑
    
    HUB 6 Nr. 500
    
8. ↑
    
    HUB 6 Nr. 467
    
9. ↑
    
    HUB 6 Nr. 500
    
10. ↑
    
    HUB 6 Nr. 500
    

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